Valentinsideen für Nicht-Romantiker!

In ein paar Tagen ist Valentinstag! Nichts für mich!

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerade einer der romantischsten Menschen auf diesem Planeten bin. Ich kaufe mir meine Blumen gerne selber, bei den Plüschteddys, die gerade in Unmengen im sämtlichen Werbeprospekten angeboten werden, kriege ich Ausschlag, und ich brauche keinen Kerzenschein beim Essen, wenn ich überhaupt mal in Ruhe zu Ende essen könnte, würde mir das schon vollkommen reichen.

Auf der Suche nach coolen und brauchbaren Tipps für euch habe ich mir im Netz die Finger wund getippt. Kitsch, Rosa und Herzen wohin man blickt. Gruselig!

Am häufigsten bin ich auf die Variante „52 Dates für ein tolles Jahr zu zweit“ gestoßen. Mal ganz ehrlich – wer von uns hat schon jede Woche ein richtiges Dates mit seinem Partner? Wir sind schon froh, wenn wir es auf zwei Abende im JAHR bringen, an dem wir mal für uns sind.

Was haltet ihr denn von meiner Idee: „3 Dinge, die mich furchtbar an dir nerven und 3 Gründe, warum ich dich trotzdem liebe!“? Bringt Gesprächsstoff, sorgt mitunter für Klärung und – wir haben ja Valentinstag – man kann – und sollte wahrscheinlich auch – noch mit Komplimenten um sich schmeißen.

Nein, Scherz beiseite, ich habe mir doch vorgenommen, euch in Punkto „nette aber völlig unkitschige Aufmerksamkeit“ zum Valentinstag etwas zu präsentieren. Und Tadaa – hier sind meine DREI (ja, mehr gab es nicht, was in meinen Augen als geeignet erschien) TIPPS für Un-Romantiker:

Valentin Spiegel

1. Wenig Aufwand mit großer Wirkung. Wer es sich einfach machen möchte (oder keine Lust auf basteln hat), benötigt nur einen Lippenstift und eine halbwegs lesbare Handschrift. Schon habt ihr bereits morgens ein Lächeln aufs Gesicht eures Liebsten gezaubert. Ist doch ein guter Anfang oder?

Speckherzen

2. Weiter geht es mit dem Frühstück. Wir wissen ja alle, dass Liebe durch den Magen geht. Und dass Männer gerne deftiger essen. Hier die ultimative Valentins-Frühstücksspeck-Herzen.

Herznudeln

3. Und weil ICH auch noch etwas vom Valentinstag haben will, gibt es abends mein Lieblingsessen: Nudeln. Ok, in Herzform, aber ich kann ja so viel Soße drüber tun, dass es mir kaum noch auffällt🙂. (Solche gibt es gerade bei einem Discounter im Angebot. Also noch mal die Prospekte rauskamen und die Teddys einfach übersehen!)

So ist der Plan für diesen Valentinstag. Oder wir lassen ihn einfach ausfallen wie jedes Jahr. Für die 3-Dinge-Liste von oben fühle ich mich mental Mitte Februar nicht stark genug ist – ich sage nur „Winterdepression“ oder positiv formuliert „in Frühlingserwartungshaltung“.

Solltet ihr nun aber doch zur Romantik-Fraktion gehören, wünsche ich euch Frühstück ans Bett zusammen mit drei roten Rosen, einem kleinen niedlichen Teddy und einer Liste für 52 Dates! (Ihr seht die Gänsehaut bei mir?)

♥︎ Bianca

Liebster Award

liebster Award Ach wie cool. Der liebe Olli von daddysday.de hat mich und meinen Blog für den „Liebster Award“ nominiert. Und da mir meine Eltern eine gute Erziehung zukommen ließen, möchte ich mich hierfür von Herzen bedanken. Also, DANKE lieber Olli! Wir kleinen Neu-Blogger müssen ja auch zusammen halten. Und das ist auch der Sinn dieses Awards. Durch ihn können sich andere Blogs vernetzen und (noch) unbekannte Blogs werden so unterstützt! Die Regeln für diesen Award sind folgende:

✪ Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
✪ Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
✪ Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1000 Follower haben.
✪ Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
✪ Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
✪ Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Hier also erst einmal die Antworten auf die mir gestellten Fragen:

1. Wie findest du deine Blogthemen oder finden sie dich?

Sie warten irgendwo im Alltag, mal in der Küche oder im Büro, mal im Auto oder in der Kita. Und dann springen Sie mich einfach an. Manchmal schüttle ich sie eine zeitlang ab, aber oft sind sie so hartnäckig, dass ich sie irgendwann nicht mehr ignorieren kann

2. Was möchtest du mit deinem Blog erreichen?

Tja, irgendwie möchte ich mich eigentlich nur mitteilen – typisch Frau eben. Und da ich zu Hause arbeite und nicht so oft Gelegenheiten habe, mich mit anderen Erwachsenen zu unterhalten, führe ich hier quasi einen Monolog mit mir. Klar wünsche ich mir auch, dass ich anderen eine kurzweilige Unterhaltung biete. Im besten Fall fühlen sich meine Leser verstanden, kennen die Situationen, die ich beschreibe und können sich das eine oder andere Grinsen nicht verkneifen.

3. Planst du Themen vor?

Von Planung kann da keine Rede sein. Es ist eher so, dass ich eine Idee habe und diese erst einmal auf „unbestimmt“ verschiebe.

4. Herzhaft, pikant oder süß?

Ich? Definitiv nicht süß. Herzhaft zu einem Teil als „herzlich“ und zum anderen Teil eher als „deftig“. Eher pikant im Sinne von provokant.

5. Was hast du im Kopf wenn du an deine Kindheit denkst? Nicht lange überlegen! Nenne die drei Dinge, die dir zuerst einfallen.

Meine Geburtstage im August, segeln und meine damals beste Freundin.

6. Sekt oder Selters?

Selters. Im direkten Sinn – ich trinke fast nie Alkohol und im übertragenen Sinn auch – ich bevorzuge das Einfache, Puristische.

7. Warum heißt dein Blog, wie er heißt?

Ich schreibe hier über alles, was in meinem Leben so passiert bzw. was wahrscheinlich in tausend anderen Frauen- und Mütterleben so vorkommt. Deswegen MädelsMomente. In Anlehnung an mein Internetseite http://www.MädelsTreffen.de, auf der ich spannende Mädels-Events anbiete.

8. Was wolltest du früher werden, wenn du erwachsen bist und bist du es heute?

Ich war schon sehr früh eine Büro-Tusse. Ich wollte schon immer einen Schreibtisch mit vielen Stiften, Ordnern und ein Telefon haben. Voilá – ich sitze jeden Tag mit meinem Notebook und dem Smartphone irgendwo und organisiere meine Treffen. 100%ig das, was ich immer wollte!

9. Wo bist du und was machst du, während du diese Fragen beantwortest?

Im Wohnzimmer auf dem Sofa und bespaße nebenbei meine Kinder, die heute schon früh zu Hause sind, weil in der Kita aufgrund der Ferien und einem fiesen Krankenstand fast keine anderen Kinder zum Spielen zur Verfügung standen. Also habe ich sie heute spontan als Mittagskinder geholt. Meine Arbeit – wie auch diese Fragen interessiert das allerdings nicht…

10. Wie viele Artikel postest du durchschnittlich im Monat?

Ähhhmmm, nicht sehr viele… (Naja, es könnten mehr sein. Sollte der Tag für mich irgendwann mehr effektive Stunden zur Verfügung haben, werden es mehr. Versprochen!)

11. Mal angenommen du könntest sofort etwas auf der Welt ändern. Was wäre das?

Oh man, das ist nicht einfach. insgesamt finde ich es immer schlimm, wenn Kinder leiden. Egal ob aus Hunger, in Kriegsgebieten oder durch Missbrauch. Da würde ich gerne etwas ändern. Und persönlich stört mich extrem dieses Geschlechterdenken. Mädchen spielen mit Puppen, Jungs tragen blau, die Frau ist für die Küche zuständig… Wenn es da mehr gedanklichen Spielraum gäbe, wäre ich sehr zufrieden!

So, und hier nun meine Nominierungen:

Simone von meinlebenalsfamilienmanagerin
Nina von Philinsmom
Sandra von survivalmum
Jörg von alleinerziehenderpapa
Die MAMA von ichunddiedrei

Ich weiß zumindest von Jörg, dass er schon mal nominiert wurde, aber Werbung schadet nie, oder?

Und hier meine 11 Fragen an euch:

  1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
  2. Wann schreibst du bevorzugt deine Artikel?
  3. Und wie bzw. wo?
  4. Wie viel Zeit brauchst du im Durchschnitt für einen Artikel?
  5. Wieviel Zeit nimmst du dir in der Woche, um andere Blogs zu lesen?
  6. Was war die größte Veränderung in deinem Leben in den letzten zwei Jahren?
  7. Was gönnst du dir persönlich gerne mal?
  8. Wo liegt die größere Herausforderung in deinem Leben?
  9. Chips oder Schokolade?
  10. Apple oder Samsung? Oder noch etwas anderes???
  11. Gibt es etwas, dass du in deinem Leben gerne ändern würdest? Wenn ja, was wäre das?

Ich freue mich auf eure Antworten! Sehr!

♥︎ Bianca

Wie du den besten Kindergeburtstag aller Zeiten gestaltest (ACHTUNG IRONIE!)

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1. DAS MOTTO: Klar möchten die Mädchen gerne eine Prinzessinnen-Party und die Jungs ein StarWars-Event. Aber sei kreativ. Nur so kannst du dich aus der Masse der planenden Mütter und Väter absetzen. Wie wäre es mal mit einer „Feiern wie im Alten ROM“, „New York in den 20ern“ oder einer „Steinzeit-Party“?

2. DAS OUTFIT: Zuerst stattest du dein Kind entsprechend für die große Feier aus. Ein kleiner Anzug mit Fliege oder ein niedliches Kleidchen mit großer Schleife und Reifrock von H&M dürften dem Anlass schon angemessen sein. Ein Besuch beim Friseur ist obligatorisch und ja, bei Mädchen ab drei Jahren sind zum Outfit passend lackierte Nägel durchaus angebracht. Und Unmengen Schmuck! Und Kinder-Parfum!

3. DIE EINLADUNGEN: Ja, ich weiß, hier steckt der Teufel im Detail. Nicht nur, dass man sich als Elternteil genau überlegen muss, wen das Kind gefälligst einzuladen hat, nein, man muss auch noch tagelang Einladungskarten basteln. Kaufen ist ein absolutes No Go! Also auf ins World Wide Web und googeln, was das Zeug hält. Das Motto MUSS natürlich getroffen werden. Dann zum nächsten Bastelladen und los gehts. Wenn man etwa 2-3 Karten pro Abend schafft, ist das Niveau, das eine individuelle und mitreißende Einladung haben sollte, erreicht.

4. DIE GESCHENKE für das Geburtstagskind: Am besten du befragst dein Kind rechtzeitig, was es sich wünscht, schreibst eine Mail an die Eltern der eingeladenen Kindern mit genauen Instruktionen, was wer von wo zu welchem Preis besorgen soll. Oder am besten ist, du bestellst alles gleich selber und verteilst dann nur noch. Sollte sich dein Kind in der Zwischenzeit umentschlossen haben, lehre es gleich die Lektion, dass es im Leben vorausschauend planen soll.

5. DAS ESSEN: Du backst am besten am Tag der Party. Es soll ja alles frisch sein. Nötig sind mindestens 20 Muffins (themenorientiert), 10 pinke und 10 Schoko-Donuts, eine Kuppel-Sahne-Torte und ein Mottokuchen (irgendetwas das aussieht wie ein großes Auto, ein Schloß, ein Monster o.ä.). Das dürfte die hungrigen Mäuler füllen, die zu Hause NIE Süßigkeiten bekommen. Außerdem ist so gesichert, dass auch noch die Eltern, die ihre Kinder bringen, abholen oder sogar während der Party bleiben, kulinarisch versorgt sind. Zum Abendessen lässt du am besten den Caterer kommen! Ein Buffet kommt immer gut an.

6. Getränke sind natürlich aus der Planung nicht weg zu denken. Milch, natürlich auch laktosefrei, Apfelsaft (gerne BIO), Wasser (still, mit wenig und normal viel Kohlensäure), ABER aus pädagogischer Sicht unbedingt Cola weglassen. (Du kannst dann hinterher bei den Eltern geschickt erwähnen, dass es so etwas bei euch natürlich nicht gibt.) Kaffee und Tee für die anwesenden Erwachsenen (s.o.). Kindersekt zum Anstoßen für die lieben Kleinen und einen guten Wein für die Eltern. Ach und etwas Härteres – für dich. Glaube mir, spätestens nach einer Stunde wirst du es brauchen!

7. DIE PARTYSPIELE: Die ganze Veranstaltung sollte minutiös mit Partyspielen durchgeplant sein. Zur Not solltest du dir eine Trillerpfeife und eine Stoppuhr zulegen, um dir Gehör zu verschaffen und damit du alle geplanten Spiele auch durchführen kannst. Und glaube nicht, die Kinder lassen sich mit Topfschlagen begeistern!

8. DIE GASTGESCHENKE: Egal, was du auch in die kleinen Tüten rein tust, der Gegenwert sollte unbedingt den Wert übersteigen, den dein Kind von den anderen Gästen als Geschenk erhalten hat. Super sind immer Lernspiele, kleine Bücher oder etwas selbst Gebasteltes. Nur keine Luftballons, Süßigkeiten oder Knick-Leuchtstäbe – viel zu ordinär! Du kannst auch gerne statt der kleinen Tüten kleine Beutelchen nähen, mit appliziertem Namen der Kinder.

9. DAS HINTERHER: Plane ggf. einen Tag Urlaub für alle ein. Die total überdrehten Kinder sind zwar irre müde, werden aber in der Nacht oft genug aufwachen, um das Erlebte zu verarbeiten. Morgens aufstehen ist dann nicht so sinnvoll. Außerdem wirst du a) vom Aufräumen abends so erschöpft sein, dass du nicht zur Arbeit gehen kannst oder b) du hast einen halben Tag Trümmerarbeit vor dir. Wenn möglich, kann man natürlich gleich die Putzfrau für den Tag danach  einplanen.

So, das wären meine Tipps für eine gelungene Geburtstagsparty. Und denkt daran:

Nach der Party ist vor der Party (also fangt rechtzeitig mit der Planung an)!

♥︎ Bianca

Höre niemals auf zu träumen! PDF zum downloaden

Finde einen Schatz

Ihr Lieben, ganz im Stil von Germanys next Topmodell habe ich heute ein Bild für euch.

Es soll euch an daran erinnern, nie aufzugeben und immer an die schönen Dinge zu glauben. Bewahrt euch das „Kind sein“.

Hier geht es zum Download: Finde einen Schatz                                                      (PDF – ohne den Rahmen zum Ausdrucken und einrahmen)

Habt Spaß!

♥︎ Bianca

Kind oder Karriere? Oder: Wer will schon tauschen

Karriere

Zweimal im Jahr, in regelmäßigen Abständen von sechs Monaten, treffe ich meine Freundin, die ich nunmehr seit über 15 Jahren kenne. Wir haben zusammen gearbeitet, waren Kolleginnen im gleichen Büro, haben die gleichen Arbeiten erledigt, gelacht, geflucht, gewirkt. Seit dem Wegzug aus der Heimat sehen wir uns nur noch selten, aber trotz all der Jahre und den wenigen Treffen ist uns eins geblieben: Wir erzählen uns alles, sind sehr ehrlich zu einander. Es folgt dann immer ein Update des Lebens der jeweils anderen seit dem letzten Treffen.

Sie hat Karriere in der Tourismus-Branche gemacht. Pendelt täglich fast zwei Stunden zur und von der Arbeit, verbringt dort 10 Stunden täglich im Büro, leitet zwei Abteilungen, jettet in der Weltgeschichte umher, träumt wahrscheinlich schon auf englisch und hat mehr Geld als sie Zeit hat, um dieses auszugeben. Sie wohnt dort, wo ich immer leben wollte, in einer tollen kleinen Eigentumswohnung in Strandnähe. Sie golft, ein eigenes Pferd ist geplant und sie verbringt ihren Urlaub gerade auf Mauritius. Geht abends weg, kann am Wochenende ausschlafen. Keine Kinder – die biologische Uhr hat nicht laut genug getickt! Und „irgendwie sind Kinder nicht so ihr Ding“.

In der Zwischenzeit habe ich mal eben zwei von der Sorte bekommen. Mich selbständig gemacht mit wechselndem monatlichen Einkommen und bin „in den Osten“ gezogen. Tja, und „mehr“ nicht.

Wenn ich ihr vom alltäglichen Wahnsinn berichte, den ich hier 24/7 zu managen habe, ernte ich mitleidige Blicke. (Das meine ich nicht negativ, manchmal wächst einem das Chaos ja wirklich über den Kopf und wenn ich Zeit hätte, würde ich mich auch mal bemitleiden – zumindest ab und an mal.)

Und dann kommt zum Schluss oft der Satz von ihr: „Ich möchte nicht mit dir tauschen!“ (Auch der ist von ihr nicht böse gemeint, die Worte sind einfach nur ehrlich.)

Nach solchen Treffen liege ich regelmäßig nachts wach und grüble vor mich hin. Ist mein Leben so stressig? Möchte ich mehr Geld? Luxusfreizeit wie einen Karibikurlaub? Entspannte Wochenenden, ruhige Nächte? Eine Karriere hatte ich mir früher schon vorgestellt…

Nein! Für nichts in der Welt möchte ich mein Leben, das zu 95% aus dem Mutter-Dasein besteht, eintauschen! (NACHTRAG: Nur vom Schlaf hätte ich vielleicht gerne ein ganz klein wenig mehr.)

Ich halte eine Vereinbarkeit von Karriere (nicht eine Selbständigkeit, sondern eher die Karriere mit einer 80-Std-Woche) und Kindern nahezu unmöglich. Ich habe sie für meine Kinder zurück gesteckt. Und was habe ich dafür bekommen?

Ich habe Emotionen in einem Ausmaß kennen gelernt, welches ich nie für möglich gehalten hätte. Ich LIEBE mehr als ich dachte, es zu können, mit Kindern weiß ich erst, was Verantwortung wirklich bedeutet. Und Glück. Und Stolz. Aber auch Wut. Und Erschöpfung. Und Angst. Das erlebt man meiner Meinung nach nur mit Kindern. Und auf diese Erfahrung hätte ich nicht verzichten mögen und möchte sie auch nie wieder hergeben!

Jede von uns geht nach einem gemeinsamen Abend zufrieden in ihr eigenes Leben zurück, ohne Neid, und gönnt der anderen die jeweiligen Vorteile des gewählten Lebensmodells. Und genau so soll es sein!

♥︎ Bianca

FÜR TINE!

Eine Ohrfeige, Silvester und andere Katastrophen

2015

Tja, nun ist es da, das neue Jahr. Langersehnt und herbeigewünscht, denn irgendwie ist das letzte nicht ganz so rücksichtsvoll mit mir umgegangen oder ich mit ihm oder mit mir, das kann man sehen wie man will!

Hier kommt also mein Silvester & Neujahr-Bericht:

Die einzige Vorbereitung, die ich dieses Jahr getroffen habe, waren ein paar Raketen und tiefgefrorene Berliner. Muss reichen, man will ja nicht als Perfektionist gelten.

Der Vormittag und Mittag lief entspannt, für 17 Uhr waren meine Eltern angekündigt, um im Bedarfsfall (damit meine ich, falls es uns Eltern 23.30 Uhr überkommen würde, uns doch in eine Silvesterparty zu schmeißen) auf die Kinder aufzupassen.

Erste Überraschung: Mein Vater stand alleine mit seinen Hausschuhen und einer kleinen Fleischplatte fürs Raclette in der Tür. Meine Mama zog es vor, diesen Tag zu verschlafen. Es fielen die Worte „Medikament“ und „Nebenwirkung“😦.

Es folgten in dieser Reihenfolge: Kartenspielen mit den Kindern, Essen (also die anderen, ich kam kaum dazu, da ständig eins der Kinder eines der heißen Pfännchen anfassen wollten, „Sektchen“ (Beschreibung meiner 3jährigen für dieses Kindergesöff) nachgeschenkt haben wollten oder pullern mussten – naja, das Übliche eben), „Dinner for One“ und kurz noch „Louis und die Kohlköpfe“ (bei letzterem amüsierte sich der 5jährigen großartig – ihr erinnert euch an die zweifelhaften Geräusche der Protagonisten?). Zwischendurch ein paar Tischfeuerwerke und Knallbonbons, so wohldosiert, dass das Wohnzimmer aussah wie ich mir einen Bombenangriff vorstelle.

Dann schnell zum Strand, ein paar Raketen steigen lassen. Ja und um 21 Uhr waren wir durch mit allem! Ich hätte jetzt locker ins Bett gehen können. Aber das Jahr war noch nicht fertig mit mir!!!

Den Opa hat es inzwischen aus Sorge doch wieder nach Hause getrieben und damit wurde auch nichts aus der fetten Party, die ich noch steigen lassen wollte.

Stattdessen ging es rüber zur Schwiegermutter. Da die Gute mittlerweile 89 Jahre und leider schon dement ist, eskalierte die Geschichte etwas. Sie erkannte mich nicht und machte meinem Mann dramatische Vorwürfe: Er könne doch nicht einfach eine fremde Frau mitbringen und dazu noch mit Kindern! Sie zog sich beleidigt in ihr Schlafzimmer zurück, um für den armen Mann zu beten.

Also wieder zurück zu uns. Kurzfassung: 3..2..1.. Frohes Neues!

Das einzig wirklich gute an der Sache war, dass sogar die Kinder lange schliefen. Was nicht heißt, dass sie ausgeschlafen waren. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sogar sagen, mein Sohn hatte einen katerähnlichen Zustand: Kopfschmerzen, übellaunig, müde!

Die Tochter hingegen ließ sich vom TV berieseln, den ich nach 45 Minuten völlig unverständlich und dreister Weise ausstellte. Tja, und das brachte mir meine erste Ohrfeige im Leben ein. Es klatsche kurz auf meiner Wange und der Fernseher bleibt als Reaktion darauf aus – so die nächsten 18 Jahre!

Ihr seht, 2015 zeigte sich nicht unbedingt von seiner besten Seite, aber ich glaube wir haben nur ein paar Startschwierigkeiten und ich gebe ihm noch eine zweite Chance, das beste Jahr meines Lebens zu werden!

Ihr hattet hoffentlich ein rauschendes Fest mit viel Alkohol, ohne Kopfschmerzen, habt den Partner des Lebens kennen gelernt und seit über ein Bündel Geldscheine gestolpert. Falls nicht, macht nichts, kann ja noch kommen, ein paar Tage hat das Jahr ja noch!

♥︎ Bianca

Last-Minute-Engel (Super leichte Deko auch für Kleine geeignet)

PapierEngel

Schaut mal, was für süße Engelchen das werden. Schon für die Kleinsten geeignet (sie können die Engel schön anmalen) und die Größeren können schon ausschneiden oder sogar falten und zusammenkleben!

Die Kreise aus-, an den Linien einschneiden (einschließlich Kopf), ineinander verdrehen, so dass Flügel entstehen und hinten mit Klebeband zusammenkleben.

Tipp 1: Die eine einzelne Linie könnt ihr 2-3 Millimeter weiter einschneiden, dann passt es besser.

Tipp 2: Wenn ihr in das Klebeband gleich einen kleinen Faden mit einklebt, eignen sich die Engel auch zum Anhängen an den Weihnachtsbaum.

Hier geht es zum Download: PapierEngel

Viel Spaß beim Basteln!

♥︎ Bianca